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Römersteinkapellen treffen sich wieder

Große Ereignisse und Veranstaltungen werfen ihre Schatten voraus. Dies gilt auch für den Musikverein Sontheim, der in diesem Jahr sein 90-jähriges Bestehen feiert. Das Jubiläumskonzert fand bereits im März in der Berghalle statt, im Juni folgt dann das Festwochenende des Vereins verbunden mit dem Sontheimer Backhaushock und dem 51. Musikertreffen „Rund um den Römerstein“. Gefeiert wird in Sontheim vom 22. bis 24. Juni.

Der Backhaushock in Sontheim startet in diesem Jahr bereits am Freitag, 22. Juni. Für diesen Abend konnte der Musikverein die Partyband „Herz-Ass“ gewinnen. Ob urig volkstümlich, romantisch, rockig oder Ramba-Zamba – die sieben Vollblutmusiker haben eine breite Musikpalette im Programm. Mit dem volkstümlichen Outfit und 25 verschiedenen Instrumenten auf der Bühne gelten sie als „absolute Grenzgänger zwischen Volksmusik und modernem Partyschlager“. Virtuose Instrumentalsolos, witzige Showelemente und ein abwechslungsreiches Partyprogramm dürften den Abend zu einem besonderen Erlebnis machen.

Der Samstag, 23. Juni, steht ganz im Zeichen des Römersteintreffens. Eröffnet wird dieses mit einem großen Gesamtchor in der Sontheimer Grünanlage bei der Bushaltestelle in der Ortsmitte von Sontheim. Danach gibt es eine sportliche Einlage beim Backhaushock durch die Live-Übertragung des Fußballspiels der deutschen Nationalmannschaft im Vorrundenspiel gegen Schweden im Rahmen der Fußballweltmeisterschaft in Russland.

Große Blasmusikparty im Festzelt

Danach wird das Römersteinstreffen mit einer großen Blasmusikparty im Festzelt fortgesetzt, bei welcher die Musikkapellen aus Donnstetten, Ennabeuren, Feldstetten, Gutenberg, Hülben, Westerheim und Zainingen auf zwei Bühnen für Stimmung sorgen möchten. Sowohl am Freitag wie auch am Samstag gibt es Erfrischungen am Weizenbierpavillon oder in der Cocktailbar. Die Treffen der Musikkapellen „Rund um den Römerstein“ gehen bis in die 1950er-Jahre zurück. Sie dienten der Begegnung, der Pflege der Kameradschaft sowie dem Leistungsvergleich der Kapellen. Aus einer anfangs losen und lockeren Begegnung ist im Laufe der Jahre ein feste Einrichtung geworden und im Jahr 1967 wurde das Musikertreffen „Rund um den Römerstein“ offiziell gegründet.

Der Backhaushock in Sontheim geht am Sonntag, 24. Juni, um 10 Uhr mit einem Festgottesdienst im Zelt weiter, den Pfarrer Thomas Knöppler hält und zu dem Musikverein Sontheim einen musikalischen Akzent setzt. Danach unterhält der Musikverein Stadtkapelle Laichingen die Besucher zum Mittagessen, für das in diesem Jahr neben den vielen bewährten Spezialitäten auch Spanferkel mit Kartoffelsalat gereicht werden.

Der Sonntagnachmittag steht dann ganz im Zeichen der Jugendkapellen der Römerstein-Vereinigung. Auch diese dürfen einen Gesamtchor bilden, ehe die Jugendkapellen aus Ennabeuren, Hülben, Westerheim und Zainingen-Donnstetten-Feldstetten ihr Können bei Darbietungen vor dem Festzelt unter Beweis stellen werden. Für den musikalischen Ausklang sorgt am Abend die Musikkapelle Böttingen.

Am Samstag und Sonntag fehlen selbstverständlich nicht die schwäbischen Spezialitäten aus dem Backhaus, die die Mitglieder des Schwäbischen Albvereins und der Volkstanzgruppe des Albvereins ständig frisch zubereiten. Um die große Anzahl an Musiker und hoffentlich auch an Festgästen während der Festtage unterzubringen, stellt die Festgemeinschaft in diesem Jahr ein größeres Festzelt in der Sontheimer Ortsmitte zwischen Kirche und Backhaus auf.

90 Jahre Musikverein Sontheim

Der Musikverein Sontheim feiert in diesem Jahr sein 90-jähriges Bestehen. Der Verein wurde am 17. Februar 1928 durch die Initiative des nun verstorbenen Ehrendirigenten Fritz Wegst gegründet. Bei der Gründungsversammlung erklärten sich 13 junge Männer zum Beitritt bereit. Sie waren Fritz Wegst, (Dirigent von 1928 bis 1964), Robert Erb, Eugen Anhorn, Christian Bärtele, David Bärtele, Hans Brändle, Jakob Geißler, Georg Kast, Hans Kuhn, Christian Laucher, Georg Lude, Georg Strohm und Eugen Zeifang. Sieben Musikinstrumente wurden vom Posaunenchor der Kirchengemeinde Ennabeuren und Sontheim ausgeliehen, der damals zu existieren aufgehört hatte. Mit viel Idealismus und mit Unterstützung der Gemeinde Sontheim bauten die Gründungsmitglieder die Blaskapelle auf, der sich bald weitere Mitglieder anschlossen.

Kinder musizieren mit den Blockflöten

Die Blockflötenkinder des Musikverein Sontheim mit ihrer Ausbilderin Kornelia Kiem haben einmal mehr die Seniorinnen und Senioren im Heroldstatter Pflegeheim besucht und dort einige Stücke vorgetragen. Im Gepäck hatten die jungen Musiker wieder eine Vielzahl an Frühlingsliedern, in welche die Bewohner teilweise fröhlich miteinstimmten.

Die älteren Menschen freuten sich sehr über den Besuch und die Darbietungen. Danach ging es für die Flötenkinder auf große Schnitzeljagd, die vier Jungmusikerinnen des Musikvereins vorbereitet hatten. Die Jagd führte durch das Heroldstatter Wohngebiet, wo es einige Fragen und Aufgaben zu lösen galt, ehe die Jungmusiker schließlich die Schatzkiste mit einigen Leckereien fanden. Danach durften sich die Kinder noch mit roten Würsten und Muffins nach einem abwechslungsreichen Nachmittag bei der Grillstelle am Spielplatz erholen.

Sontheims Musiker feiern in diesem Jahr 90. Geburtstag

Zur Generalversammlung des Musikvereins Sontheim hat der Vorsitzende Karl-Heinz Duckek am Samstag im Gasthaus Sonne zahlreiche Mitglieder begrüßt. Er blickte in seinem Bericht auf ein erfolgreiches Vereinsjahr zurück, in dem der Musikverein Sontheim 23 Auftritte und fünf Ständchen, die Jungmusiker vier Auftritte und die Blockflötenkinder drei Auftritte musikalisch gestalteten. Auch die zahlreichen kameradschaftsfördernden Unternehmungen sowohl der Aktiven, als auch der Jungmusiker und der Blockflötenkinder erwähnte Duckek lobenswert, so der Verein in seinem Bericht.

Die fleißigsten Besucher der insgesamt 54 abgehaltenen Gesamtproben – Alfred Oßwald, René Zäh, Helmut Zäh, Nina Erb, Jana Erb, Katharina Pflügner, Monika Erb und Simone Pflügner – erhielten hiernach als Anerkennung jeweils ein kleines Präsent. Anschließend richtete Karl-Heinz Duckek seinen Dank an alle Vereinsmitglieder, den Ausschuss, die Spendengeber und die Gemeinde Heroldstatt.

Auch der zweite Vorsitzende René Zäh dankte den Vereinsmitgliedern, dem Dirigenten und dem ersten Vorsitzenden „für die stets gute Zusammen- und Mitarbeit“. Für die zuverlässige Arbeit „und stets gute Führung“ des Musikvereins durch das Vereinsjahr erhielten auch der erste Vorsitzende, der zweite Vorsitzende und der Dirigent ein kleines Präsent.

Schriftführerin Stephanie Baumeister ließ in ihrem Bericht das vergangene Vereinsjahr noch einmal Revue passieren. Höhepunkte „und große Erfolge der Aktiven“ waren das Frühjahrskonzert, der Backhaushock, das Oktoberfest und das Kirchenkonzert sowie auswärtige Auftritte beim Doppelkonzert mit Böttingen, beim Stoiglesfest in Machtolsheim, beim Köhlerfest in Kohlstetten, beim Vatertagsfest in Suppingen, bei der Biergartenunterhaltung in Berg, beim Höhlenfest in Sontheim, beim Landesmusikfest in Horb, beim Dorfhock in Eglingen, beim Dorfhock in Ennabeuren, beim Dorffest in Hütten, beim Römersteintreffen in Donnstetten, bei der Lauterhocketse in Gutenberg und beim Herbstfest in Rietheim.

Sehr gut besuchte vereinsinterne Veranstaltungen

Die Jungmusiker glänzten beim Frühjahrskonzert sowie beim Römersteintreffen in Donnstetten und die Blockflötenkinder beim Frühjahrskonzert sowie der Umrahmung der Weihnachtsfeier im Pflegeheim. Sehr gut besucht waren die vereinsinternen Veranstaltungen wie das Stocherkahnfahren und der Kameradschaftsabend sowie die Unternehmungen der Jungmusiker und Blockflötenkinder, wie beispielsweise die Kanutour und die Schnitzeljagd.

In seinem anschließenden Bericht informierte die Kassiererin Daniela Süßmuth die Vereinsmitglieder über einen ausgeglichenen Kassenstand. Die Kassenprüfer Helmut Zäh und Manfred Hoffmann bestätigten eine ordnungsgemäß geführte Kasse und empfahlen der Versammlung die Entlastung der Kassiererin.

Dirigent Volker Pflügner bedankte sich bei den Musikern „für die gute Zusammenarbeit“ und den „durchweg sehr guten Probenbesuch“. Um auch weiterhin musikalisch erfolgreich zu bleiben, seien das Miteinander und die gegenseitige Wertschätzung unerlässlich.

Dietmar Frenzel, welcher der Versammlung stellvertretend für den Bürgermeister beiwohnte, lobte die umfangreiche Präsenz des Musikvereins durch die absolvierten Auftritte und sicherte gleichzeitig weiterhin die Unterstützung durch die Gemeinde zu. Im Anschluss wurde die Vorstandschaft auf seine Empfehlung hin einstimmig entlastet.

Dreitägiger Backhaushock findet Ende Juni statt

Bei der anschließenden Wahl der Schriftführerin und eines Beisitzers wurden die bisherigen Amtsinhaber Stephanie Baumeister und Dennis Oßwald einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.

Nach einer kleinen Satzungsänderung hielt der erste Vorsitzende Ausschau auf das kommende Vereinsjahr. Höhepunkte sind das Frühjahrskonzert (3. März), der dreitägige Backhaushock in Verbindung mit dem Fest anlässlich des 90-jährigen Bestehens des Musikvereins Sontheim (22. bis 24. Juni) und das zweitägige Oktoberfest (27./28. Oktober). Darüber hinaus wird der Musikverein Sontheim beim Ulrichsfest in Berg (7./8. Juli), beim Dorfhock in Ennabeuren (29. Juli) und beim Sommerfest in Arnegg (5. August) mitwirken.

Bei der Generalversammlung standen zahlreiche Ehrungen an. So wurden Horst Bongscho, Hans König, Hans Strohm und Konrad Strohm für ihre 20-jährige fördernde Tätigkeit mit der Ehrennadel in Silber geehrt. Hannelore Hoffmann wurde für ihre 30-jährige fördernde Tätigkeit mit der Ehrennadel in Gold geehrt. Bianca Zäh und Thomas Zäh wurden für 30 Jahre aktive und passive Mitgliedschaft mit einer Urkunde geehrt (Bianca Zäh aktiv 27 Jahre, passiv drei Jahre; Thomas Zäh aktiv 26 Jahre, passiv vier Jahre). Thomas Bollmann, Claus Rettich, Barbara Pflügner, Theresia Schmuker, Fritz Strohm und Una Gabriele König, die für ihre 20-jährige fördernde Tätigkeit mit der Ehrennadel in Silber, und Michael Zäh, der für seine 30-jährige aktive und passive Tätigkeit mit einer Urkunde geehrt worden wären, waren leider verhindert.

SCHWÄBISCHE ZEITUNG
 

Wie schon bei den ersten beiden Kirchenkonzerten des Musikvereins Sontheims, so sollte auch der Erlös des diesjährigen Konzerts an Dreikönig der evangelischen Kirchengemeinde Sontheim zu Gute kommen. Die Spenden der ersten beiden Kirchenkonzerte wurden für die Sanierung der Peter-und Paulskirche im Jahr 2005 verwendet. Ab diesem Jahr steht die Sanierung des evangelischen Gemeindehauses an, wofür die diesjährige Spende auch verwendet werden soll. Pfarrer Thomas Knöppler (Mitte) nahm dankend den Scheck über 700 Euro des Musikvereins entgegen. Das Geld übergaben dem Pfarrer Dirigent Volker Pflügner (links) und der Vereinsvorsitzende Karl-Heinz Duckek. In der Peter- und Paulskirche hatten die Sontheimer Musiker am Dreikönigsaend die vielen Besucher mit guter und abwechslungsreicher Blasmusik unter dem sicheren Dirigat von Volker Pflügner erfreut. An diesem Samstag richtet der Musikverein Sontheim von 20 Uhr an im Gasthaus Sonnt seine Jahresversammlung mit Wahlen und Ehrungen aus.

10. Januar 2018

Prachtvolle Klänge an Dreikönig

 

Zu seinem dritten Kirchenkonzert hat der Musikverein Sontheim am vergangenen Samstag am Dreikönigsabend in die Sontheimer Peter- und Paulskirche eingeladen. Dort haben die Sontheimer Musiker die vielen Besucher mit guter und abwechslungsreicher Blasmusik unter dem sicheren Dirigat von Volker Pflügner erfreut.

Eröffnet wurde das Konzert mit dem feierlichen „Halleluja“ aus dem Messias von Georg Friedrich Händel in einem Arrangement von Arno Hermann. Wie in einem Gesangstück wechselten sich hierbei die einzelnen Register ab, vermischten sich immer wieder zu einer gemeinsamen Klangfülle, um schließlich in einem majestätischen Finale gemeinsam zu enden.

Viel Gefühl zeigten die Musikerinnen und Musiker mit dem Stück „The Rose“. Bekannt wurde dieser Titel durch den gleichnamigen Film und die Darbietung von Bette Middler. Beginnt es zunächst mit einem gefühlvollen Trompetensolo, gespielt von Helmut Zäh, steigert es sich nach und nach zu einem strahlenden Tutti, ehe das Stück schließlich mit den solistischen Trompetenklängen endet.

Es rührte sich was bei den Konzertbesuchern beim Gospel-Medley „Bye, Bye spiritual“ in einer Bearbeitung von Luigi di Ghisallo. Die weltbekannten Gospels „Bye and bye“, „Oh happy day“ und „Amen“ ließen so manchen Konzertbesucher rhythmisch im Takt mitwippen. Beim gefühlvollen „Amazing Grace“ hingegen konnte Rebecca Pflügner an der Trompete überzeugen.

Besinnliches „Adagio“ erklingt

Etwas besinnlicher, ja fast schon melancholisch, ging es weiter mit „Adagio“. Dieses Musikstück basiert auf einem verschollenen Manuskript, welches nach dem Zweiten Weltkrieg wiederentdeckt und von Tomaso Albinoni rekonstruiert wurde. Dieses Stück bildete vor allem in der Dynamik eine Herausforderung für die Musikanten. Danach ergriff der Hausherr, Pfarrer Thomas Knöppler, das Wort und richtete einen Gruß an die Konzertbesucher. Er erinnerte gleichzeitig an das Erscheinungsfest, das an diesem Tag bei den Christen gefeiert wurde.

Beim Liedbeitrag „Wie schön leuchtet der Morgenstern“, in einem Satz von Johann Sebastian Bach, durften dann alle Konzertbesucher mit einstimmen. Nina Erb und Claudia Siehler konnten bei beim Solostück für zwei Querflöten „Twinkling Flutes“ ihr Können unter Beweis stellen. Schnell mussten sich die Finger der Solistinnen bei einer Vielzahl an Sechzehntelläufen auf ihren Instrumenten bewegen. Belohnt wurden sie vom begeisterten Beifall des Publikums.

Nachdenklich wurde es wieder beim Stück „Erinnerungen“. Mit diesem Stück wollte Komponist Guido Henn an einen verstorbenen Musiker erinnern. Nach einer gemeinsamen Einleitung der Kapelle übernahmen die verschiedensten Register über die Tenorhörner, Flügelhörner, Posaunen bis zu den Klarinetten einzelne Soloparts, zunächst einstimmig, schließlich jedoch ergänzt durch weitere Stimmen und die kompletten Register.

Beim Choral „Von guten Mächten treu und Still umgeben“ waren wieder die Sangeskünste der gesamten Gemeinde gefragt, unterstützt von Franziska Pflügner in einer Bearbeitung von Kurt Gäble. Erneut Franziska Pflügner wusste mit Gesang beim Lobpreislied „Wo ich auch stehe“ zu überzeugen. So manche glasigen Augen konnten bei dieser Ballade von Albert Frey im Publikum erkannt werden.

Feierliches Finale zu hören

Einen feierlichen Abschluss bildete eine Variation über den Kanon „Dona nobis pacem“, was übersetzt bedeutet „Gib uns Frieden“. Einleitend eröffnete Rebecca Pflügner mit ihrer Trompete das Stück von der Empore herab, deren Signal als Echo von Helmut Zäh erwidert wurde. Schließlich setzte die gesamte Kapelle zur Melodie an, dann nacheinander zum Kanon, ehe alle wieder zusammen in die Melodie zum Finale einstimmten. Ein glanzvoller Abschluss eines gelungen Kirchenkonzerts.

Ohne Zugabe durften die Musiker des Musikvereins Sontheim den Altarraum der Kirche allerdings nicht verlassen. Noch einmal gemeinsam mit den Konzertbesuchern stimmten die Musikerinnen und Musiker den Psalm „Herr deine Liebe“ an. Unterstützt wurde die Gäste hierbei gesanglich von den drei Musikerinnen Carolin Rettich, Franziska und Rebecca Pflügner. Einmal mehr führte souverän mit wertvollen Informationen Sonja Hilsenbeck durchs Programm.

Auf den Eintritt haben die Mitglieder des Musikvereins Sontheim an diesem Abend verzichtet. Stattdessen baten sie um eine Spende für die evangelische Kirchengemeinde Sontheim zur Sanierung des Gemeindehauses. (Bericht folgt)

Seine Jahresversammlung richtet der Musikverein Sontheim am Samstag, 13. Januar, um 20 Uhr im Gasthaus Sonne in Sontheim aus. Der Vereinsvorsitzende Karl-Heinz Duckek begrüßt die Versammlung und legt seinen Geschäftsbericht vor. Es folgen die Berichte der Schriftführerin und der Kassiererin sowie von Dirigent Volker Pflügner. Auf der Tagesordnung der Sitzung stehen auch Wahlen und Ehrungen sowie eine Satzungsänderung. Mit einer allgemeinen Aussprache endete die Jahresversammlung.

Weihnachtliche Klänge unter zwei Christbäumen

 

Zahlreiche weihnachtliche Weisen waren auch beim Christbaum in der Sontheimer Ortsmitte zu hören, als dort die Musiker zu ihren Instrumenten griffen. Unter der Leitung von Volker Pflügner waren etwa die Lieder „Herbei oh ihr Gläubigen“, Winter Wonderland“, „Feliz Navidad“ oder „Fröhliche Weihnacht überall“ zu hören. Und obwohl keine Schneeflocken weit und breit zu sehen war, spielte das Ensemble das Lied „Leise rieselt der Schnee“, denn es gehöre einfach zu seinem Weihnachtskonzert, meinte Dirigent Volker Pflügner. Auch die bayerische Volksweise „Es wird schon gleich gumper“ war zu hören. „Zum Abschluss der schönen Einstimmung auf Weihnachten trug der Musikverein Sontheim noch eine Paraphrase zu „Tochter Zion“ und das „Stille Nach, heilige Nacht“ vor.

Auch die Nachwuchsmusiker aus Sontheim stimmten unter dem Dirigat von René Zäh auf die Feiertage ein, so mit den Liedern „Ihr Kinderlein kommet“ oder „We wish you a merry Christmas“. Zwischendurch tauchte der Weihnachtsmann in der Person von Patrick Thielsch in rotem Gewand, mit Glöckchen und voll bepacktem Leiterwagen auf, der dann die Kinder beschenkte. In einem besinnlichen Gedicht machte der Himmelbote deutlich, dass nicht Kommerz und Gewinn an Weihnachten zähle, sondern das Miteinander und die Nächstenliebe. Den wahren Sinn des Weihnachtsfest sollten die Menschen erkennen und nach Frieden streben. Frohe Weihnachten allen Besuchern wünschten er wie Karl-Heinz Duckek, der Vorsitzende des Musikvereins Sontheim. Auch in Sontheim fiel der Applaus als Dankeschön für schöne Weihnachtslieder kräftig aus.